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Wie wasserdurchlässig sind Böden mit Kieselsteinen?

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Kieselsteinböden mit Harzbindung sind offenporige Beläge, die Niederschlagswasser durch die Hohlräume im Belag ableiten. Die tatsächliche Wasserdurchlässigkeit hängt von der Körnung des Kieses, der aufgebrachten Schichtstärke und dem gewählten Bindemittel ab. Bei passendem Aufbau entsteht eine Fläche, auf der Regenwasser zügig versickert und Pfützenbildung im Freien zuverlässig reduziert wird. Die Systeme eignen sich für begehbare Außenbereiche wie Gärten, Terrassen und Gehwege.

Wie wasserdurchlässig sind Böden mit Kieselsteinen?
Wie wasserdurchlässig sind Böden mit Kieselsteinen?

Wer einen Außenboden mit Kieselsteinen plant, möchte vor allem wissen, ob nach einem Regenschauer Wasser auf der Fläche stehen bleibt. Die kurze Antwort: Bei einem abgestimmten System aus Kies und Bindemittel bleibt die Oberfläche durchlässig. Entscheidend ist, dass die Materialien so kombiniert werden, dass die natürlichen Hohlräume erhalten bleiben.

Wovon die Wasserdurchlässigkeit abhängt

Die Drainageleistung eines Kieselsteinbodens ist keine feste Größe. Sie wird vor allem von drei Faktoren bestimmt: der Kieskörnung, der Schichtdicke und dem eingesetzten Bindemittel. Feine Körnungen lassen weniger Wasser durch als gröbere Zuschläge, während eine zu dünne Schicht die Versickerung einschränken kann.

  • Kieskörnung: Größere, offene Körnungen begünstigen den Wasserdurchfluss.
  • Schichtstärke: Begehbare Flächen benötigen eine ausreichende, gleichmäßige Aufbauhöhe.
  • Bindemittel: Ein geeignetes Harz verbindet die Steine, ohne alle Hohlräume zu verschließen.
Wie wasserdurchlässig sind Böden mit Kieselsteinen?
Wie wasserdurchlässig sind Böden mit Kieselsteinen?

So verhindert der Aufbau Pfützenbildung

Ein wasserdurchlässiger Kieselsteinboden nimmt Regenwasser auf und leitet es durch die Belagsschicht nach unten ab. Dadurch entstehen auf der Oberfläche kaum stehende Nässe oder spiegelnde Pfützen, wie sie auf geschlossenen Belägen häufig vorkommen. Das erleichtert die Nutzung von Terrassen, Wegen und Gartenflächen auch bei wechselhaftem Wetter.

Die beste Wirkung wird erreicht, wenn der Untergrund selbst versickerungsfähig ist oder das Wasser kontrolliert abgeführt wird. Ein abgestimmtes System wie das STONEDRAIN Komplett-Set kombiniert Kies, Primer und Bindemittel für diesen Anwendungsfall.

Wann die Drainage besonders wichtig ist

Besonders relevant ist die Wasserdurchlässigkeit überall dort, wo Regenwasser sonst schlecht ablaufen kann. Das betrifft Terrassen mit leichter Neigung, Wege in regenreichen Regionen oder Flächen, die nach kurzen Schauern schnell wieder begehbar sein sollen. Auch unter Gartenmöbeln oder in Eingangsbereichen ist eine offene, dränierende Oberfläche praktisch, weil sich keine langanhaltende Feuchtigkeit auf dem Belag sammelt.

Bei stark belasteten oder befahrbaren Flächen sollte die Schichtdicke entsprechend angepasst werden. Die Belastbarkeit ist im Einzelfall anhand des geplanten Einsatzes zu prüfen.

Wie wasserdurchlässig sind Böden mit Kieselsteinen?

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Ob als gestalterischer Akzent im Garten oder als funktionale Fläche neben dem Haus: Wer einen Außenboden mit Kieselsteinen plant, sollte die Wasserdurchlässigkeit von Anfang an berücksichtigen. Mit passendem Kies, geeignetem Bindemittel und einer sauberen Verarbeitung entsteht ein Belag, der Regenwasser ableitet und gleichzeitig natürlich wirkt.

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