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Epoxidharz übermalen und nachbearbeiten: So geht’s richtig

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Quick answer

Epoxidversiegelte Flächen sind nach vollständiger Aushärtung mechanisch bearbeitbar und können durch Anschleifen für eine erneute Beschichtung oder Übermalung vorbereitet werden. Die ausgehärtete Epoxidoberfläche ist hart und dicht; ein leichter Schliff mattiert die Fläche und schafft eine bessere Haftgrundlage für nachfolgende Schichten. Anschließend haften neue Epoxidharzschichten oder geeignete Lacke und Farben zuverlässiger. Vor dem Auftrag muss die Fläche gründlich von Staub und Fett befreit werden. So lassen sich ältere Versiegelungen anpassen, ausbessern oder farblich verändern.

Epoxidharz übermalen und nachbearbeiten: So geht’s richtig
Epoxidharz übermalen und nachbearbeiten: So geht’s richtig

Viele gehen davon aus, dass eine fertige Epoxidharz-Versiegelung endgültig sein muss. Das stimmt nicht: Mit der richtigen Vorbereitung können Sie die Oberfläche später erneut bearbeiten – etwa um Kratzer zu entfernen, eine weitere Schicht aufzutragen oder eine neue Farbe zu integrieren. Die folgenden Abschnitte zeigen, worauf es beim Anschleifen und Überarbeiten ankommt.

Vorbereitung: Anschleifen für eine tragfähige Oberfläche

Nach vollständiger Aushärtung ist die Epoxidoberfläche meist glatt und porenarm. Damit eine neue Beschichtung oder Farbe sicher hält, reicht in vielen Fällen ein gleichmäßiges Anschleifen mit feinem Schleifpapier aus. Der Schliff mattiert die Fläche, entfernt lose Partikel und vergrößert die Kontaktfläche.

  • Fläche zunächst reinigen und entfetten.
  • Mit feinem Schleifpapier gleichmäßig anschleifen, bis die Oberfläche matt erscheint.
  • Schleifstaub gründlich entfernen, zum Beispiel mit einem feuchten Tuch oder Staubsauger.
  • Vor dem nächsten Auftrag vollständig trocknen lassen.
Epoxidharz übermalen und nachbearbeiten: So geht’s richtig
Epoxidharz übermalen und nachbearbeiten: So geht’s richtig

Erneutes Beschichten oder Übermalen

Nach dem Anschleifen kann die Fläche mit einem passenden Epoxidharz erneut beschichtet werden. Für Holzoberflächen eignet sich beispielsweise EPOXYWOOD Epoxidharz für Holz als weitere Schutzschicht. Wer farbig arbeiten möchte, kann ein transparentes Harz mit Pigmenten kombinieren oder einen geeigneten Lack verwenden.

Wichtig ist, die Angaben des Herstellers zur Verarbeitung und zu den Überlackierzeitfenstern zu beachten. Nicht jeder Lack haftet auf Epoxidharz gleich gut; im Zweifel ist ein Haftungstest auf kleiner Fläche sinnvoll.

Wann sich das Überarbeiten lohnt

Eine Nachbearbeitung ist sinnvoll, wenn die Oberfläche stumpf geworden ist, feine Kratzer zeigt oder die ursprüngliche Farbe nicht mehr passt. Auch kleine Fehlstellen, Staubeinschlüsse oder ungleichmäßige Bereiche lassen sich durch Anschleifen und eine neue dünne Schicht oft ausgleichen.

Bei stark beanspruchten Flächen kann eine zusätzliche Deckschicht den Schutz verlängern. Wichtig ist, vorher zu prüfen, ob die vorhandene Versiegelung vollständig durchgehärtet ist und keine Feuchtigkeit eingeschlossen hat.

Epoxidharz übermalen und nachbearbeiten: So geht’s richtig

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Die Möglichkeit, Epoxidflächen später erneut zu bearbeiten, macht Versiegelungen deutlich flexibler. Weitere Hinweise zur Arbeit mit farbigen Harzen und Versiegelungen finden Sie auf der Seite zu fortgeschrittenen Techniken für die Anwendung von Epoxidharz-Versiegelung mit Resinfarbe.

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