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Welche Mischungsverhältnisse gelten für Additive in Epoxidharz?

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Quick answer

Additive in Epoxidharz werden je nach Typ und Einsatzzweck unterschiedlich dosiert. Glas-Mikrosphären kommen als Verdicker und Füllstoff häufig im Volumenverhältnis 1:1 bis 1:3 zum Harz zum Einsatz, wobei 1:2 für selbstnivellierende Spachtel und 1:3 für pastöse Massen üblich ist. Farbpasten bleiben dagegen auf maximal 5 % des Harzgewichts begrenzt, damit die Aushärtung nicht gestört wird.

Welche Mischungsverhältnisse gelten für Additive in Epoxidharz?
Welche Mischungsverhältnisse gelten für Additive in Epoxidharz?

Die richtige Dosierung entscheidet darüber, ob eine Harzmischung fließfähig, streichbar oder pastös wird. Die folgenden Orientierungswerte helfen, Additive gezielt einzusetzen, ohne die Verarbeitung oder Endfestigkeit zu beeinträchtigen.

Mischungsverhältnisse für gängige Additive

Glas-Mikrosphären werden meist in drei Verhältnissen eingesetzt. Ein Teil Glas-Mikrosphären auf ein Teil Harz ergibt eine füllstoffreiche Mischung, ein Verhältnis 1:2 eignet sich für selbstverlaufende Reparaturmassen, und 1:3 entsteht eine dickere Spachtelmasse. Wichtig ist, die Mikrosphären erst nach dem gründlichen Vermischen von Harz und Härter zuzugeben.

  • 1:1 – eher fließfähiger Füllstoff
  • 1:2 – selbstnivellierende Verbindung
  • 1:3 – pastöse Spachtelmasse
Welche Mischungsverhältnisse gelten für Additive in Epoxidharz?
Welche Mischungsverhältnisse gelten für Additive in Epoxidharz?

Farbpasten und Pigmente richtig dosieren

Farbpasten für transparentes Epoxidharz werden in der Regel mit maximal 5 % des Harzgewichts dosiert. Bei niedrigen Zugaben von etwa 0,01 % bis 1 % entstehen zarte, transparente Töne; höhere Anteile erhöhen die Deckkraft. Die Paste wird üblicherweise der Komponente A zugegeben und vor dem Zusammenführen mit dem Härter gleichmäßig eingerührt.

Für das Colorfun Deluxe Farbpasten-Set gilt dieselbe Obergrenze: Mehr als 5 % können die Aushärtung negativ beeinflussen. Verschiedene Farben lassen sich kombinieren, um eigene Nuancen zu mischen.

Wann die Dosierung besonders wichtig ist

Die Einhaltung der Mischungsverhältnisse wird kritisch, wenn eine definierte Konsistenz oder Transparenz erreicht werden muss. Bei Rissfüllungen oder Ausgleichsschichten sorgt das richtige Glas-Mikrosphären-Verhältnis dafür, dass die Masse nicht zu dünn abläuft oder zu steif wird. Bei farbigen Gießharzarbeiten verhindert die 5-%-Grenze klebrige Oberflächen oder unvollständige Vernetzung.

Auch die Vorbereitung spielt eine Rolle: Der Untergrund sollte trocken, sauber und frei von Ölen oder Teerresten sein und vor dem Auftrag angeschliffen werden.

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