Epoxidharze für Holz und Elektronik: EPOXYWOOD & DielecPro
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Quick answer
Epoxidharze für Holz und Elektronik sind spezialisierte Zwei-Komponenten-Systeme, die je nach Anforderung gewählt werden. Für Holzbeschichtungen, Restaurierung und Stabilisierung eignet sich EPOXYWOOD, das auch auf Glasfaser und Metall haftet. Im Elektronikbereich kommt DielecPro zum Einsatz, ein Vergussharz mit hoher dielektrischer Festigkeit von über 20 kV/mm für Isolationsaufgaben. Die Aushärtung erfolgt bei Raumtemperatur, kann bei DielecPro durch Ofenprozesse beschleunigt werden und hängt von Schichtdicke und Umgebung ab.


Die Anforderungen an Holz und Elektronik sind nicht identisch: Holz braucht meist eine abdichtende, mechanisch belastbare Schicht, elektronische Bauteile eine isolierende Vergussmasse. Beide Anwendungen verlangen eine vollständige Aushärtung, damit die Schutzwirkung zuverlässig entsteht.
Geeignete Epoxidharze für Holz
EPOXYWOOD ist ein Mehrzweckharz für Holzoberflächen, Restaurierungen und Verstärkungen. Es eignet sich laut Produktbeschreibung auch für Glasfaser- und Metalloberflächen und wird im Mischungsverhältnis 2:1 verarbeitet. Die vollständige Aushärtung dauert bei 20 °C etwa 7 Tage.
Typische Einsatzbereiche sind:
- Schutzbeschichtungen für Möbel, Boote und Holzstrukturen
- Feuchtigkeits- und Witterungsschutz
- Blasenfreie Stabilisierung bei Reparaturen


Elektronik-Verguss mit hoher Durchschlagsfestigkeit
Für elektronische Bauteile ist DielecPro vorgesehen. Das Harz besitzt eine Durchschlagsfestigkeit von über 20 kV/mm und härtet bei Raumtemperatur in 24 Stunden aus; eine Ofenaushärtung kann den Prozess beschleunigen.
Wichtige Merkmale für Vergussanwendungen:
- Kein Schrumpfen während der Aushärtung
- Beständigkeit gegen Feuchtigkeit und Chemikalien
- Erhältlich transparent oder mit schwarzem Farbstoff für Schutz vor Einblick
Wann die Wahl wichtig ist
Die Harzwahl sollte sich nach Belastung und Aushärtebedingungen richten. Holzbeschichtungen im Außenbereich profitieren von einem Harz mit Feuchtigkeitsschutz und längerer Durchhärtung. Elektronische Vergussmassen müssen dagegen isolieren und ihre Form behalten, gerade bei empfindlichen Bauteilen wie Transformatoren, Spulen oder Leiterplatten.
Vor der Verarbeitung lohnt es sich, Schichtdicke, Umgebungstemperatur und vollständige Aushärtung einzuplanen. Bei Unsicherheiten ist eine dünnere Schicht oder ein Testguss sinnvoll, um Spannungen oder unvollständige Aushärtung zu vermeiden.

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Die Wahl zwischen einem Holz- und einem Elektronikharz hängt also von der gewünschten Schutzwirkung ab. Wer die Aushärtung gezielt steuern möchte, findet bei fortgeschrittenen Techniken zur Kontrolle des vollständigen Aushärtens von Epoxidharzen weitere Hinweise zu Temperatur, Schichtaufbau und Prozesskontrolle.
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