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Metallpigment-Optionen und Verstärkung im Epoxidharz

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Quick answer

Universal-Kits mit Bronze- oder Kupfer-Metallpigmenten sind für die Imprägnierung und Verstärkung technischer Gewebe geeignet. Die transparente Epoxidharzbasis weist eine niedrige Viskosität auf, sodass Fasern durchtränkt und Lagenaufbauten stabilisiert werden können. Typische Einsatzbereiche sind Glasfaser, Kohlefaser oder Kevlar. Das Metallpigment bringt dabei nicht nur Farbe, sondern kann in dekorativen und funktionalen Mischungen eingesetzt werden. Die Verarbeitung erfolgt im Rahmen üblicher Zweikomponenten-Mischungen bis zu den vom Hersteller angegebenen Schichtdicken.

Metallpigment-Optionen und Verstärkung im Epoxidharz
Metallpigment-Optionen und Verstärkung im Epoxidharz

Wer bereits mit Epoxidharz arbeitet und technische Gewebe verstärken möchte, findet in den Bronze- und Kupfer-Sets eine praktische Kombination aus Harz und Pigment. Sie eignen sich für kleine bis mittlere Projekte, bei denen eine klare, glänzende Oberfläche gewünscht ist.

Bronze- und Kupferpigmente in Universal-Kits

Die Universal-Kits kombinieren ein transparentes Epoxidharz mit einem hochglänzenden Metallpigment. Die Bronze-Variante erzeugt warme, goldähnliche Reflexe, während das Kupferpigment rötlichere Akzente setzt. Beide Varianten sind für die Imprägnierung technischer Gewebe geeignet, etwa wenn Glasfaser, Kohlefaser oder Kevlar in ein Laminat eingebettet werden sollen.

Das SET HARZ 800 GR + PIGMENT BRONZE SAHARA 10GR und das SET HARZ 800 GR + PIGMENT KUPFER SAHARA bieten dafür eine niedrigviskose Harzbasis. Dadurch lassen sich Fasern gut durchtränken, ohne dass übermäßig viele Luftblasen eingeschlossen werden.

Metallpigment-Optionen und Verstärkung im Epoxidharz
Metallpigment-Optionen und Verstärkung im Epoxidharz

Verarbeitung bei technischen Geweben

Für eine gleichmäßige Durchtränkung sollte das Gewebe zuerst trocken zugeschnitten und provisorisch positioniert werden. Anschließend Harz und Härter nach Herstellerangabe mischen, das Metallpigment einrühren und die Mischung dünn auf das Gewebe auftragen. Eine Rolle oder ein weicher Pinsel hilft, das Harz in die Fasern einzuarbeiten.

  • In dünnen Schichten arbeiten, um Lufteinschlüsse zu vermeiden.
  • Bei mehreren Lagen jede Schicht kurz anziehen lassen, bevor die nächste folgt.
  • Nach dem Aushärten kann die Oberfläche geschliffen und poliert werden.

Wann diese Vorgehensweise sinnvoll ist

Die Verstärkung mit technischen Geweben lohnt sich, wenn dünne Bauteile mehr Stabilität erhalten sollen oder eine sichtbare Faserstruktur Teil des Designs ist. Typische Beispiele sind Modellbau, Schmuckfassungen, kleine Formteile oder dekorative Paneele mit metallischem Schimmer.

Bei rein dekorativen Güssen ohne mechanische Belastung kann dagegen oft auf eine Gewebeeinlage verzichtet werden. In diesen Fällen genügt das Einfärben des Harzes mit dem Metallpigment.

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