Kombinieren Sie Metallic-Pigmente für spektakuläre Farbeffekte
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Quick answer
Die Kombination von Metallic-Pigmenten in Epoxidharz ist eine bewährte Methode, um Gieß- und Beschichtungsprojekte mit Tiefe, Glanz und mehrdimensionalen Farbeffekten auszustatten. Durch die Zugabe kompatibler Pigmente in Anteilen von 0,1 % bis 2,0 % lassen sich Bronzetöne, Kupfereffekte oder kühle Blautöne zu fließenden Übergängen und metallischen Schlieren verbinden. Eine gleichmäßige Dispergierung und das Arbeiten in dünnen Testmengen helfen, die spätere Farbdichte und Bewegung im Harz realistisch einzuschätzen.


In der Praxis entscheidet oft die Vorbereitung darüber, ob die Effekte kontrolliert wirken oder unruhig verlaufen. Ein warmes Basispigment ist ein guter Startpunkt: Das SAHARA Bronze Metallic-Pigment für Holz, Basteln und Do-it-yourself lässt sich mit kühlen Blau- oder Grüntönen kombinieren, sobald die erste Farbprobe stimmig ist.
Metallic-Pigmente gezielt kombinieren und dosieren
Für kontrollierte Effekte lohnt es sich, zuerst mit einem dominanten Metallton zu arbeiten und einen zweiten, farblich abgesetzten Ton in kleinen Mengen zuzugeben. Warme Bronze- oder Kupfertöne bilden einen starken Kontrast zu kühlen Blau- oder Grüntönen und erzeugen beim Gießen deutlich sichtbare Übergänge.
- Pigmente separat anmischen und in vorbereitete Harzportionen einrühren.
- Mit 0,1 % bis 2,0 % Pigmentanteil arbeiten, bis die gewünschte Farbtiefe erreicht ist.
- 10 g Pigment können je nach Farbdichte bis zu 2 kg Harz einfärben – für Testmuster reichen oft wenige Gramm.
Ein warmes Basispigment wie das SAHARA Bronze Metallic-Pigment lässt sich gut mit kühleren Metallic-Tönen schichten, ohne dass die Mischung sofort eintrübt.


Farbtiefe und Strömung im Harz steuern
Die spektakulärsten Ergebnisse entstehen, wenn sich Metallpigmente nicht vollständig vermischen, sondern in Bahnen, Schlieren oder weichen Verläufen sichtbar bleiben. Dazu werden die eingefärbten Harzmengen nacheinander in die Form oder auf die Fläche gegeben und nur leicht geführt – etwa durch Ziehen mit einem Stäbchen oder durch langsames Kippen der Gießform.
- Unterschiedlich eingefärbte Harzmengen erst kurz vor dem Gießen vorbereiten.
- Bei kleinen Volumen testen, wie stark sich die Pigmente bewegen und vermischen.
- Für brillante Effekte auf Oberflächen dünnere Schichten nacheinander auftragen.
Produkte mit hoher UV-Beständigkeit können dazu beitragen, dass metallische Farbwirkungen auf exponierten Flächen länger klar und brillant bleiben.
Wenn metallische Effekte den Unterschied machen
Diese Technik ist besonders dann sinnvoll, wenn eine Oberfläche oder ein eingebettetes Objekt mehr Tiefe und Bewegung zeigen soll als mit einer einfarbigen Einfärbung. Typische Beispiele sind dekorative Tischplatten, Schmuckrohlinge, Bilder oder transparente Gießformen, bei denen die metallischen Schlieren im Lichteinfall sichtbar werden.
Gerade bei Tisch- und Auflageflächen kann die Kombination aus warmen und kühlen Metalltönen eine hochwertige, fast dreidimensionale Optik erzeugen. Die Zugabe bleibt dabei flexibel: Wer mehr Kontrast möchte, hält die Farbportionen getrennt; wer einen weicheren Verlauf sucht, führt sie nur minimal zusammen.
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Wer solche Pigmentkombinationen sicher beherrscht, kann sie gut in fortgeschrittene Arbeitsabläufe einbauen – vom mehrschichtigen Guss über das Einbetten von Objekten bis zur Beschichtung größerer Flächen. Weitere Überlegungen zur Dosierung, Schichtung und Oberflächengestaltung finden sich im übergeordneten Ratgeber zu fortgeschrittenen Techniken mit Pigmentpulver in Epoxidharzen.
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