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Unterschiede zwischen Komplettset und EasyFloor bei 3D-Böden

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Quick answer

Die Unterschiede zwischen dem Komplettset für Harzböden und EasyFloor liegen vor allem im Systemaufbau und im Umgang mit schwierigen Untergründen. Das Komplettset bündelt Primer, Epoxidharz, Pigmente, Spachtelmasse und Schutzbeschichtung in einem durchgehenden Ablauf. EasyFloor ist eine zweikomponentige, selbstverlaufende Beschichtung auf Wasserbasis, die auch auf feuchten, unebenen oder zementgebundenen Flächen ohne Dampfsperre haftet. Beide Varianten lassen sich für 3D-Optiken einfärben und individuell anpassen, haben jedoch unterschiedliche Voraussetzungen bei der Bodenvorbereitung.

Unterschiede zwischen Komplettset und EasyFloor bei 3D-Böden
Unterschiede zwischen Komplettset und EasyFloor bei 3D-Böden

Wer sich zwischen beiden Systemen entscheiden muss, sollte zuerst den Zustand des Untergrunds prüfen. Während das Komplettset viele Schritte bereits bündelt, punktet EasyFloor besonders dann, wenn Feuchtigkeit oder eine fehlende Dampfsperre die eigentliche Herausforderung ist.

Komplettset: das gebündelte System für klassische Bodenflächen

Das Komplettset für Harzböden ist darauf ausgelegt, alle wesentlichen Komponenten für eine Epoxidharzbeschichtung in einem Paket bereitzustellen. Dazu gehören Primer, Epoxidharz, Pulveradditive, Farbpigmente, Epoxidspachtel und die abschließende Schutzversiegelung.

  • Geeignet für Beton, Fliesen, Terrakotta, Feinsteinzeug sowie unebene oder beschädigte Flächen.
  • Der Ablauf umfasst Haftgrund, optionales Schließen von Fugen, pigmentierten Harzauftrag und Schutzbeschichtung.
  • Erhältlich für Flächen von 2 m² bis 100 m² mit individueller Farbwahl.
Unterschiede zwischen Komplettset und EasyFloor bei 3D-Böden
Unterschiede zwischen Komplettset und EasyFloor bei 3D-Böden

EasyFloor: anpassungsfähig bei Feuchtigkeit und speziellen Untergründen

EasyFloor verfolgt einen anderen Ansatz: Die zweikomponentige, selbstverlaufende Beschichtung auf Wasserbasis wird in zwei Schritten aufgetragen und haftet auch auf feuchten oder unebenen Untergründen. Dadurch ist sie besonders für Renovierungen geeignet, bei denen keine Dampfsperre vorhanden ist.

  • Erste Schicht dient als Grundierung, zweite Schicht verläuft selbst auf der Oberfläche.
  • Kann mit Pigmenten eingefärbt und mit Quarzsand rutschhemmend ausgerüstet werden.
  • Bei entsprechender Deckschicht trittfest und befahrbar, mit kurzer Trocknungszeit.

Wann dieser Unterschied wichtig wird

Der entscheidende Punkt ist die Feuchtigkeit im Untergrund. Liegt ein trockener, tragfähiger Boden vor und soll ein vollständiges System aus einer Hand verwendet werden, ist das Komplettset eine praktische Wahl. Zeigt der Boden dagegen Restfeuchte oder fehlt eine Dampfsperre, kann EasyFloor die bessere Anpassung bieten, weil es gezielt für diese Bedingungen formuliert wurde.

Für 3D-Bodenoberflächen gilt: Beide Systeme können farblich individuell gestaltet werden. Die Wahl sollte daher weniger von der Optik als vom Zustand des Untergrunds abhängen.

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